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KULTUR- & TRAVELGUIDE

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Auftanken in Bad Birnbach – Baden wie imBilderbuch

von josef fattinger

Was ursprünglich im Jahr 1938 mit einerBohrung nach Öl begann, entpuppte sich erst in den 80-er Jahren als wahrerSchatz, der mit dem „schwarzen Gold“ nur im entferntesten Sinn etwas zu tunhatte.

Seit der erfolgreichen Thermalbohrung imJahr 1973 drängt in dem bayrischen Ort Bad Birnbach, unweit derösterreichischen Grenze, warmes Wasser aus 1.618 m Tiefe an die Oberfläche. DasInstitut für Medizinische Balneologie und Klimatologie der Universität Münchenbestätigte die Heilkraft der fluoridhaltigenNatrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Therme und so konnte bereits 3 Jahre später konntedie Rottal Terme seine Eröffnung feiern. Seither wurde die Rottal-Terme mehrereMale vergrößtert. Damit ist die Therme heute auf einem qualitativ hochwertigenStandard. Das muss auch so sein, um mit der täglich größer werdenden Anzahl anWellnessangeboten mithalten zu können. Neben den klassischen Hallenbädern kannman hier das ganze Jahr, ob Winter oder Sommer, unter freiem Himmel baden. DenGast erwarten im Vitarium neben verschiedensten Dampfbädern und Saunen mit mehroder weniger hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch eine Kräutersauna, einmildes Sanarium, ein Frische-Brunnen voller Eiswüfel, Whirlpool, ein warmes Außenbecken,Europas längster Thermenbach mit 105 Metern Länge sowie eine Grotte ausHimalaya-Salzstein, eine Kristallsauna und ein Sole-Tempel. Ganz besonders Stolzist man auf das Prießnitzbad. Dabei wird die Luft kontinuierlich mittels Dampfvon oben erwärmt. Zum Abschluss, wenn schon alle schwitzen kommt plötzlichkühler Regen von oben, welcher allmählich sogar in Schnee übergeht und so denKörper wieder auf Normaltemperatur herunterkühlt. Insgesamt stehen im„Ländlichen Bad“ 2.100 m² Heilwasserflächen in 30 Becken mit 28 bis 40 Grad zurVerfügung.

Im Thermenbereich hat man aber auch dieMöglichkeit, sich so richtig von Kopf bis Fuß mit qualitativ hochwertigenGesundheits-, Wellness-, Kosmetik- und Schönheitsbehandlungen verwöhnen zulassen.

Unweit der Therme befindet sich dasATRIUM. Dieses „Haus der Begegnung“ gilt als Ort, wo zwischenmenschlicheKontakte gepflegt werden können sowie diverse Kulturveranstaltungen wieBrauchtumsabende, Konzerte, Vorträge etc. geboten werden.

Dies ist bei weitem aber noch nichtalles, was es in Bad Birnbach zu erleben gibt. Ob Golfen in Europas größtemGolf-Resort, der Besuch von wertvollen Natur- und Kunstschätzen, der Genuss derkulinarischen Vielfalt samt seiner bayrischen Gastfreundschaft oder Ausflüge indie Drei-Flüsse-Stadt Passau, den Nationalpark „Bayrischer Wald“, denWallfahrtsort Altötting, in die Papstgemeinde Marktl oder in die mittelalterlicheStadt Burghausen – in diesem Thermenort fernab von jeglichem Massentourismusfindet jeder etwas.

www.badbirnbach.de(Kurverwaltung Bad Birnbach, kurverwaltung@badbirnbach.de,T: 0049/8563/963040)

 

 

Mystère et misère - einegetanzte sauerei

In ihrem neuesten Projekt für das Toihaus begibt sich dieKünstlerin Cornelia Böhnisch auf die Suche nach einem fiktiven Ritual zwischenPassion, Resurrektion und Erektion.

Georges Batailles „Geschichte des Auges“ (aus seinem „ObszönenWerk“) inspirierte die Tänzerin, – ebenso wie dieser – nach den Wurzeln von Gutund Böse Ausschau zu halten, das „Böse“ im Tanz zu fassen und die verlorene Katharsiszu finden. Denn Tanz, Theater, Musik, Sexualität und Religion ist eines gemein:das Animalisch-Menschliche.

Der Philosoph George Bataille brachte Sexualität mit Zuständenreligiöser Versenkung, Extase, Tod, Wahnsinn, Selbstauflösung durchaus saftig inVerbindung. Seine „Geschichte des Auges“ erschien 1928 unter falschem Namen undwurde zunächst als reine Pornographie geschmäht. Sein Roman handelt vonextremen sexuellen Leidenschaften und Praktiken eines namenlosen Jugendlichenund seiner Partnerin Simone. Sie treffen auf die geistig gestörte 16-jährige Marcelle,die Selbstmord begeht, und den voyeuristischen britischen Adeligen Lord Edmund.

Zwischen Exegese und Extase, zwischen G-Punkt und Gottsuche hältCornelia Böhnisch sich für die Todsünde bereit und findet dabei doch nurErlösung. Grotesk, verschroben, ironisch. Keine leichte Kost für den Zuseher.

WEITERE VORSTELLUNGEN:
Do. 17., Fr. 18., Sa. 19., Do. 24., Fr. 25. und Sa. 26. April2008, jeweils 20Uhr02

www.toihaus.at Tel. 0676. 35 69 231

 

 

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